Über uns – 20 erfolgreiche Jahre

Freie Wähler gibt es in der ganzen Bundesrepublik. Sie sind keine Partei, wo wie auch 96% der Bundesbürger keiner Partei angehören. Freie Wähler wollen eine von Fach- und Sachverstand geleitete Kommunalpolitik ohne Parteiideologie und fordern eine bürgernahe sowie sparsame Verwaltung.

Geburtsstunde im Februar 1994

Die Ilmenauer Freien Wähler gründeten sich am 8. Februar 1994 um 21:20 Uhr mit der Absicht, an der Entwicklung und Gestaltung der Stadt Ilmenau mitzuwirken. Bei der Kommunalwahl am 12. Juni 1994 zogen Kurt Retzlaff und Klaus Funkler für die FWG in den Ilmenauer Stadtrat ein. Fünf Jahre später vertraten Bernd Bernd Frankenberger und Klaus Funkler die Freie Wählergemeinschaft, 2004 wurde Horst Zink erstmalig in den Stadtrat gewählt und ergänzte das Duo mit Bernd Frankenberger. 2009 erreichte die FWG mit drei Sitzen erstmals Fraktionsstatus. Dies ermöglicht, in jedem Fachausschuß vertreten und unabhängiger im Stadtrat zu sein. Bernd Frankenberger, Horst Zink und der neu gewählte Dr. med. Volker Hampe bildeten die Fraktion. Bei der Wahl 2014 zog Nico Debertshäuser zusätzlich zu den 3 Wiedergewählten ins Stadtparlament ein. Sein Mandat, das er aufgrund der Beschäftigung als Abteilungsleiter für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur niederlegen musste, übernahm zum 1. September 2014 Bernd Leffler.

Unser Motto: „Bewährtes erhalten – Neues gestalten“

Die bisherigen Jahre waren geprägt von intensiver parlamentarsciehr Arbeit, die auch künftig genauso fortgeführt werden soll. Die Themen und Projekte, die für uns eine wichtige Rolle in der Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern von Ilmenau und der Weiterentwicklung unserer Stadt spielten, waren vielschichtig. Das zukünftige Kraftfahrzeugkennzeichen, das mit sehr viel Emotionen diskutiert wurde, spielte ebenso eine Rolle wie die Parkplatzsituation in den großen Wohngebieten. Auch die Wiederaufstellung von historisch bedeutsamen Brunnen war uns ein Anliegen. Mit allen betroffenen Akteuren versuchten wir dem Tourismus in der Stadt Ilmenau einen Anschub zu geben. Es war ein schwieriges Thema, wie wir bald bemerkten. Heute können wir aber konstatieren, dass eine Tourismuskonzeption von der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht  und zum Instrument des Handelns wurde.

Den Bau der Eishalle hielten wir für einen wesentlichen „weichen“ Standortfaktor und unterstützten das Projekt auch mit einer Unterschriftensammlung. Wie sich heute zeigt, das Engagement „Pro Eishalle“ hat sich gelohnt.

Dominierte am Anfang eher Ratlosigkeit im Umgang mit der alten Feierhalle des Friedhofs, brachte der Vorschlag unseres Vereinsfreundes Frankenberger, das Gebäude zu einem Kolumbarium umzuwandeln, ein interessantes Projekt auf den Weg. Gemeinsam mit dem Heimatgeschichtlichen Verein setzten wir uns für eine Sanierung und damit für den Erhalt des einzig erhaltenen klassizistischen Gebäudes in Ilmenau ein. Der Stadtrat gab grünes Licht für das Vorhaben. Wenn wir heute den Friedhof betreten, können wir das Schmuckstück aus der Klassizistischen Periode im neuen Glanz mit Stolz bewundern.

Aus der Not eine Tugend – der Ilmenauer Balkon

Im Jahr 2007 fegte ein Orkantief mit dem Namen Kyrill über Ilmenau hinweg. Er vernichtete einen großen Teil des Stadtwaldes. Vor allem der Hausberg von Ilmenau, der Lindenberg, war betroffen. Fast der gesamte Baumbestand der Nordseite des Berges fiel dem Sturm zum Opfer. Mit viel Engagement gingen viele Ilmenauerinnen und Ilmenauer unter Leitung des Forstamtes an die Wiederaufforstung des Waldes. Unsere Intension, aus der Not eine Tugend zu machen, brachte unserem Vereinsfreund Horst Zink die Idee, auf dem fast baumlosen Lindenberg unterhalb der Bobhütte einen Aussichtspunkt einzurichten. Die Stadtverwaltung griff den Gedanken auf und es entstand ein sehr attraktives Wanderziel, das einem Balkon gleich, Ausblick auf das Panorama Ilmenaus bietet.

Wesentlichen Anteil an der Gründung eines Kinder- und Jugendbeirates hatte, gemeinsam mit Ute Oberhoffner, unser Vereinsfreund Horst Zink. Es war kein einfaches Unterfangen, aber mit vielen Diskussionen und Einzelgesprächen konnte der Beirat ins Leben gerufen werden, dessen Wurzeln im Jugendforum Ilmenau in den 1990er Jahren liegen. Es wird eine kontinuierliche Arbeit geleistet, vor allem bei der Vorbereitung und Ausgestaltung des alljährlich stattfindenden Kinder- und Jugendtages.

Anerkennung und Verpflichtung zugleich

In der Legislaturperiode 2009 schlug der Oberbürgermeister dem Stadtrat die Wahl unseres Vereinsfreundes Horst Zink zum Beigeordneten vor. Horst Zink wurde 2009 und auch nach der Konstituierung des im Jahr 2014 neu gewählten Stadtrates mit breiter Mehrheit zum ehrenamtlichen Stellvertreter des Oberbürgermeisters gewählt. In dieser Funktion übernimmt er zahlreiche repräsentative Aufgaben, ist er der Beauftragte für die vier Ilmenauer Partnerstädte und den Ausbau der Stadt mit Breitbandinternet.